Gartenmöbel selbst bauen – das gilt es zu beachten

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In kaum einem anderen Land hat DIY eine solche Hochkonjunktur wie in Deutschland. Wir bauen, renovieren und sind weltweit die besten Kunden in Bau- und Gartenmärkten. Wer handwerklich begabt und kreativ ist, kann seine Gartenmöbel selbst bauen und eigene Designs entwerfen.

Fokus Upcycling – nur bei DIY möglich?

Nicht jeder Gartenbesitzer hat ein Händchen dafür, aus massivem Holz und Schrauben eine gemütliche Sitzecke und den dazu gehörigen Garten Esstisch zu bauen. Doch so schwer ist es gar nicht, wie ich euch in meiner Videoanleitung gerne zeige. Zukünftig möchte ich im Sommer Unboxing im Freien machen, wofür ich mir einen eigenen Gartentisch baue. Auch wenn man Tische und Liegesessel für den Garten aus umweltfreundlicher Herstellung kaufen kann, hat der Eigenbau einen ganz eigenen Charme.

Besonders beliebt sind alte Schiffsbohlen und Paletten, die man “naturbelassen” oder mit wenigen Handgriffen aufarbeiten kann. Dazu kommt, dass ein eigenes Projekt in Vollendung stolz macht und bei den meisten Gästen im Garten für Begeisterung und Nachahmung sorgt. Es muss nicht unbedingt Teak oder Akazie sein, auch wenn diese Hölzer in puncto Materialschutz und Witterungsbeständigkeit pflegeleichter sind. Ein Gartenmöbel aus einheimischen Hölzern lässt sich deutlich preiswerter herstellen und ist mit der richtigen Oberflächenbehandlung genauso haltbar wie das Outdoor-Möbel aus Tropenholz.

Worauf man beim Gartenmöbelbau achten muss

Ob Gartentisch oder Stuhl, Stabilitätund Witterungsbeständigkeit sind essenziell. Holzpaletten sind günstig und lassen sich einfach verarbeiten. Das Material ist stabil und wenn man bei der Verschraubung auf die entsprechenden Winkel und Schrauben achtet, wird der Lieblingsplatz nicht nur einen Sommer halten. Schwerere Outdoor-Möbel bleiben im Regelfall das ganze Jahr über im Freien stehen und sollten daher regelmäßig gepflegt werden. Um dem Risiko der Verwitterung vorzubeugen, braucht das Holz im Frühjahr und im Herbst eine Spezialbehandlung. Hochwertiges Holzöl erhält den natürlichen Look der Gartenmöbel.

Wer sich die Pflege vereinfachen oder einen farbigen Akzent setzen möchte, kann zu Holzlack greifen und den Materialschutz mit einer wasserabweisenden Schicht erzeugen. Tolle Gartenmöbel kann man selbst bauen, auch wenn man bisher keine Erfahrung in der Holzbearbeitung hat. Mit einem Akkuschrauber, einer Säge und der richtigen Motivation gelingt das Projekt auf jeden Fall.

Bauen nach Anleitung gelingt immer

Wenn man ein Gartenmöbel selbst bauen möchte, braucht man neben der Idee eine funktionierende und praxiserprobte Anleitung. Hier unterscheidet sich der Holzbau nicht vom Modellbau, bei dem DIY ebenso im Fokus steht. Die Umsetzung einer kreativen Idee ist keine Hexerei und zeigt sich in der Praxis oftmals einfacher als man anfänglich geglaubt hat. Ein wenig bildliche Vorstellungskraft ist von Vorteil, bei einer plausiblen Schritt-für-Schritt Anleitung aber nicht einmal nötig. “Marke Eigenbau” ist günstig und immer ein Unikat, auf das der Bauherr und Konstrukteur zu Recht stolz sein kann. Was benötigt man, um ein Gartenmöbel selbst zu bauen? Holz, Schrauben und Winkel sind die Grundzutaten und Freude am Werkeln ist das Topping.

Fazit

Bauen statt kaufen heißt die Devise, wenn man Gartenmöbel fernab des Standards sucht. Gerade Paletten- und Upcycling-Möbel aus serieller Fertigung sind aufgrund ihrer Beliebtheit so teuer, dass sich der Eigenbau immer lohnt. Wer es versucht, wird vom Ergebnis begeistert sein.

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